Mehr Infos ...
Weitere interessante Informationen über Theodor Storm und seine Werke findet man im Internet:
- Theodor Storms Leben und Werke (Gutenberg-Projekt)
- Biographie Storms (xlibris)
- Informationen der Storm-Gesellschaft
- Gedichte von Theodor Storm (Uni Mainz)
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News
26.04.13
Neuer Termin für die Schulelternbeiratssitung: 03.06.13, 19.00 Uhr
18.04.13
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18.04.13
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Adresse
Theodor Storm
Gemeinschaftsschule mit Grundschulteil
Danziger Straße 31
24148 Kiel-Wellingdorf
Tel.: 0431 - 6 00 98 330
Fax: 0431 - 7 21 00 5
Mail: theodor-storm-gemeinschaftsschule...
Internet: www.tsg-wellingdorf.de
Theodor Storm
Hans Theodor Woldsen Storm (1817-1888), geboren zu Husum in Schleswig-Holstein, besuchte die Gelehrtenschule seiner Vaterstadt, später das Gymnasium in Lübeck, wo er zuerst Goethes "Faust", Eichendorffs "Dichter und ihre Gesellen" und Heines "Liederbuch" kennenlernte, die sämtlich von bleibendem Einfluss auf ihn waren. Vom Jahre 1837 an studierte er zuerst in Kiel, dann in Berlin, zuletzt wieder in Kiel die Rechte, wo er mit Theodor Mommsen in nahen Verkehr trat. Beide begannen die Sammlung Schleswig-Holsteinischer Sagen, die später in umfangreicherer Weise von Müllenhof herausgegeben wurde, und veröffentlichten mit Tycho Mommsen eine Sammlung ihrer Gedichte ("Liederbuch dreier Freunde"). Nach abgelegter Staatsprüfung ließ sich Storm als Advokat in seiner Vaterstadt nieder, verlor aber 1852 wegen Beteiligung an der deutschen Bewegung der Herzogtümer seine Bestallung als Anwalt, weshalb er gegen Ende 1853 mit seiner Familie die Heimat verließ, nachdem er zuvor die Zusicherung einer Anstellung im preußischen Justizdienste erhalten hatte. Fast drei Jahre lang arbeitete er als Assessor am Kreisgericht zu Potsdam, von wo aus er mit Kugler, Fontane, Heyse u. a. eine ziemlich lebhafte Verbindung unterhielt, obgleich diese einer zum Teil sehr verschiedenen Richtung angehörten. Doch befand er sich in dieser Stadt "des adelichen Offizierskasinos" ziemlich unbehaglich; es war ihm daher sehr angenehm, dass er im Herbst 1856 nach Heiligenstadt in der Provinz Sachsen als Mitglied des Kreisgerichts versetzt wurde, wo er in angenehmen Amts- und gesellschaftlichen Verhältnissen lebte, bis er 1864 von seinen Landsleuten zum Landvogt des Amtes Husum berufen wurde. Seit 1867 war er dort Amtsrichter bis zu seinem Tode 1888.
Wenn auch Theodor Storms Lyrik den Kern seines Werkes darstellt, so ist doch seine breiteste Wirkung von seinen Erzählungen und Novellen ausgegangen. Liebe zum Kleinen, Unbedeutenden, zur Häuslichkeit, zu Ehe, Familie und Heimat zeichnen sie aus. Von der idyllisch-lyrischen Erzählung ausgehend, mit einer großen Vorliebe für Halbtöne und einer ebenso starken Neigung zum zarten Pastellartigen, wird Storm dennoch ein Meister der leidenschaftlich-dramatischen Novelle, wie sie in "Aquis submersus", "Fest auf Haderslevhuus", "Schimmelreiter" vor uns liegt
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